Herren scheiden erwartungsgemäß im Pokal aus

Wie erwartet verlieren die Herren des SV Bayer 08 gegen Rekordmeister Spandau Berlin. Mit einem Ergebnis von 4:19, fällt die Sache deutlich aus.

Bereits im Vorfeld war klar, das mit dem zugelosten Rekordmeister das Final Four im deutschen Wasserballpokal in Weite Ferne gerückt war. Trainer Sekulic musste im Viertelfinale auf Center Sven Rössing sowie Neuzugang Veljko Stanimirovic und Dzenis Smajic verzichten. So trat der SV Bayer 08 nur mit 11 Leuten an.

Trainer Sekulic versuchte gegen den Rekordmeister einen passiven Wasserball zu spielen. Dabei sollte die Angriffszeit von 30 Sekunden vollständig ausgenutzt werden und somit unnötige Ballverluste und Gegentore vermieden werden. Dies klappte im ersten Viertel sehr gut. Spandau kam schlecht ins Spiel und führte gegen die dezimierte Uerdinger Mannschaft nach dem ersten Viertel lediglich mit 0:3. Im zweiten Viertel verkürzte der dreifache Torschütze Gergö Kovac dann zwischenzeitlich auf 1:4. Im weiteren Spielverlauf kam Spandau dann deutlich besser ins Spiel und setzte sich auf 1:11 ab.

Den Schlusspunkt zum 4:19 setzte erneut Gergö Kovac eine Sekunde vor Spielende. Damit ziehen die Wasserfreunde Spandau in das Final Four des deutschen Wasserballpokal ein. Für die Männer vom Waldsee geht es am kommenden Spieltag im Heimspiel gegen den SV Ludwigsburg. Im Hinspiel verlor die Mannschaft zwar deutlich, musste aber unter anderem auf einige Leistungsträger im Süden verzichten. Obwohl Bayer in den letzten beiden Partien Federn gelassen haben, haben sie gegen Ligaprimus Hannover zuhause bewiesen, dass im Aquadome alles möglich ist. Anpfiff ist wie gewohnt um 14 Uhr.