SG-Bayer Damen siegen in der 2. Bundesliga

Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften DMS gelten als Kult-Wettbewerb des Schwimmsports. Im vergangenen Jahr sind die Herren der SG Bayer in die 1. Bundesliga aufgestiegen und kämpften am vergangenen Wochenende in Essen um den Verbleib in der höchsten Liga. Die erste Mannschaft der SG-Bayer Frauen trat in der 2. Bundesliga-West an und siegte vor den Vorjahresersten des VfL Gladbeck.

Für die 1. Mannschaft der SG-Bayer Frauen ging es in der 2. Bundesliga-West um den Aufstieg. Lynn Henke, Emilie Boll, Sabine Prüfert, Amelie Palm und Pia Hüfken sowie ihre SG-Kolleginnen schafften es in Aachen durch starke Leistungen den Wettbewerb für sich zu entscheiden. Dies ist somit der zweite große Erfolg innerhalb einer Woche, nachdem sie bereits am Wochenende zuvor die Staffelwettbewerbe DMSJ auf Bundesebene für sich entscheiden konnten. Parallel zum Wettkampf der 2. Bundesliga-West in Aachen, kämpften auch die Teams der 2. Bundesliga-Süd und Nord um den Aufstieg in die 12 Mannschaften umfassende 1. Bundesliga. Die Wertung des Mannschaftswettbewerbs erfolgt nach Punkten. So werden die geschwommenen Zeiten in Punkte umgerechnet und am Ende die Punktbesten ermittelt. Für die SG-Bayer Frauen reichten am Samstag starke 16807 Punkte dennoch nicht, um den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu feiern. Ihre Konkurrenten der Neckersulmer Sportunion und des SC Wiesbaden (beide aus der 2. Bundesliga Süd) landeten in der Gesamtwertung noch vor der SG-Bayer. Trotz des verpassten Aufstiegs war es aus sportlicher Sicht ein erfolgreicher Wettkampftag, an dem die Schwimmerinnen auf ihren absolvierten Strecken wieder einmal Topleistungen abrufen konnten. Dafür sorgte auch der Teamgeist innerhalb der Mannschaft. Angespornt und lautstark unterstützt durch die Mannschaft, zeigten ausnahmslos alle Athletinnen Leistungen auf hohem Niveau und setzten sich schon früh im Wettkampf an die Spitze.

Wo die 1. Mannschaft der Frauen noch hin will, ist die 1. Herren-Mannschaft der SG Bayer seit letztem Jahr bereits vertreten. Mit Platz neun sicherte sich das Team in Essen den Klassenverbleib vor DSW 1912 Darmstadt und dem SC Magdeburg. Mit sehr guten persönlichen Leistungen haben die beiden Uerdinger Schwimmer Florian Schenzer und Malte Prüfert zum neunten Platz beigetragen. Florian belohnte sich gar mit einer neuen Bestzeit über 400m Freistil (4:39,13 Minuten). Den Sieg in der 1. Bundesliga sicherte sich der SV Würzburg, der mit einer Vielzahl internationaler Spitzenathleten an den Start ging.

Der Wettbewerb DMS unterteilt sich in zwei (2. Bundesliga) bzw. drei (1. Bundesliga) Wettkampfabschnitte, in denen jeweils das gesamte olympische Programm geschwommen wird. Auf den jeweils 50m, 100m, 200m, 400m, 800m bzw. 1500m Freistil, sowie 100m und 200m Brust, Rücken und Schmetterling und 200m und 400m Lagen treten die Athleten an, wobei jeder Athlet fünf Mal (1. Liga) bzw. 4 Mal (ab 2. Liga) starten darf. Die geschwommenen Zeiten werden in Punkte umgerechnet, die in der Addition aller Ergebnisse über die Platzierung des Teams entscheiden. Es steigen jeweils zwei Mannschaften aus der 1. Bundesliga ab. Aufsteigen können wiederrum die beiden Punktbesten Mannschaften der drei 2. Bundesligen (West, Süd, Nord).