Bayer-Teams verlieren deutlich gegen Hannover

Für beide Bayer Mannschaften ging es am Wochenende gegen Waspo Hannover. Die Herren mussten sich zu Hause 3:18 geschlagen geben und die Damen verloren Auswärts 16:4.

Bayer hatte am Wochenende wenig Erfolg. Sowohl die Herren, als auch die Damen verloren deutlich gegen den Favoriten aus Hannover. Die Seidenstadtgirls traten mit nur 12 Spielern an, da einige Jugendspieler beim Auswahlturnier in Chemnitz waren. Desweiteren war Leistungsträgerin Aylin Fry noch wegen ihrer Rolle im vergangenen Spiel gesperrt. Zwar wäre mehr möglich gewesen, dennoch zieht Trainer Triantafyllou kurz vor Beginn der Playoffs ein Fazit:

„Wir mussten einen großen Umbruch hinnehmen. Mit mir, kam ein neuer Trainer an den Waldsee und die Mädels mussten sich umstellen. Wir trainieren sehr hart, bis zu 7 Mal die Woche. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit dem Verlauf. Die Spiele die wir gewinnen mussten, haben wir auch gewonnen. Dies ist ein langfristiger Prozess. Noch sind wir nicht bereit für die Top-Mannschaften aus Hannover und Heidelberg. Doch ich bin zuversichtlich, dass wir mit kontinuierlicher Arbeit, bald wieder oben mitspielen können.“

Auch die Herren verloren wie erwartet gegen die „Stars“ von Waspo Hannover. Schon bei Hannovers Anreise merkten die Schützlinge von Trainer Tim Focke, dass Waspo keinen ihrer Top-Stars schonen wird. Zwar verlor Bayer mit 3:18 sehr deutlich, dennoch ist Tim Focke mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden:

„Schwierig, bei einem 18:3 von einem akzeptablen Auftritt zu sprechen. Ich bin trotzdem nicht unzufrieden, vor allem weil unser Center Sven Rössing beruflich verhindert war. Da treffen Profis auf Amateure und im Grunde geht es nur darum mitzuspielen und die wenigen Chancen zu nutzen, die man bekommt. Darauf bezogen bin ich nicht gänzlich zufrieden, denn wir hätten sicher noch 4-5 Tore mehr schießen können. Allerdings muss man ehrlich sagen, dass Waspo bestimmt auch noch einen Gang hätte zulegen können. Der Fokus liegt auf Potsdam. Unsere Devise waren keine Rollen, keine Verletzten und ein paar Sachen ausprobieren zu können. Da Waspo am Dienstag in Belgrad Champions League spielt, ging es ihnen sicher ähnlich.“