Drei-Punkte Wochenende für Bayer-Damen

Am Doppelspieltag im Aquadome, konnten die Seidenstadtgirls gegen den Hamburger TB mit 11:9 gewinnen und gegen den SC Chemnitz ein 9:9 Unentschieden erringen.

Samstag konnten die Seidenstadtgirls gegen den Hamburger TB zum ersten Mal in dieser Saison punkten. Nach einem starken ersten Viertel (4:1) vor heimischer Kulisse, hatten die Uerdingerinnen deutlich gemacht, wer an diesem Abend als Sieger aus dem Wasser gehen würde. Das 2. Viertel war geprägt von zahlreichen Stürmerfouls und so ging es abwechselnd auf beide Tore mit wenig erfolgreichen Abschlüssen. Zur Halbzeit konnten die Schützlinge von George Triantafyllou eine deutliche 6:2 Führung erspielen. Nach der Pause fanden die Hamburgerinnen besser ins Spiel und kämpften sich wieder zurück, so dass es nach dem 3. Viertel 8:5 aus Uerdinger Sicht stand. Sicher lag das auch daran, dass die zahlreichen Überzahl-Chancen der Bayer-Mädels ungenutzt blieben. Im letzten Viertel kamen die Mädels vom HTB 1862 nochmal auf 8:10 heran. Nicht zuletzt die Tore vom ehemaligen Seidenstadtgirl Jamie Verebelyi, hielten die Hamburgerinnen im Spiel. Der Sieg der Seidenstadtgirls war aber nie ernsthaft gefährdet. Für die kommenden Spiele muss auf Uerdinger Seite definitiv noch an der Passgenauigkeit und der Chancenauswertung gefeilt werden.

So stehen am Ende des Tages nach dem 11:9 die ersten zwei Punkte auf dem Uerdinger Konto. Nach dem Punktegewinn, hatte Bayer sich für das Spiel am Sonntag viel vorgenommen. Das Spiel gestaltete sich bis zum Dritten Viertel sehr ausgeglichen. Dort schaffte es die Mannschaft von Trainerin Anja Skibba sich zwischenzeitlich mit 8:4 abzusetzen. Doch die Waldseenixxen gaben nicht auf. Durch zwei Treffer von Helena Kammermeier und weiteren Toren von Franka Lipinski und Aylin Fry, schafften die Mädels den 8:8 Ausgleich. Doch 36 Sekunden vor dem Ende erzielte die Chemnitzerin Nicole Vunder die 8:9 Führung. Aber auch hier ließ sich Bayer nicht verunsichern. Erneut Aylin Fry sorgte 13 Sekunden vor dem Ende für den 9:9 Endstand. Am Ende hat Bayer an diesem Wochenende drei wichtige Punkte eingefahren.

Trainer Triantafyllou war stolz auf seine Schützlinge: „Es ist gut wenn man gewinnt, auch wenn man einen schlechten Tag hat. Gegen Hamburg hätten wir auch deutlich höher gewinnen können. Wir müssen in Zukunft konzentrierter in die Spiele gehen. Gegen Chemnitz haben wir super gespielt! Die Aufholjagd am Ende zeigt, dass wir nicht aufgehört haben zu kämpfen. Das Training der letzten Wochen fruchtet. Wir werden immer mehr zu einer Mannschaft und das Zusammenspiel klappt von Mal zu Mal besser!“